Es war einmal….
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1272.
Bedeutend für die Entwicklung des Dorfes war ein Augustinerkloster und ein Eisenwerk, welches 1375 aus einer Waldschmiede entstand. Noch heute lassen die Reste der Klostermauer sowie Teile des alten Klosterhofes den ehemals reichen Besitz erahnen.
Die Waldschmiede entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer der bedeutendsten Produktionsstätten der Eisenindustrie im oberhessischen Raum.
Im Jahr 1869 kaufte die Familie Buderus dieses Werk.
Mit ihrer Unterstützung erlangte die Gemeinde nach Ende des Zweiten Weltkrieges mehr und mehr Ansehen, gerade auch durch den über die Grenzen Deutschlands bekannten Hirzenhainer Kunstguss.
Weit über die Grenzen bekannt wurde aber auch der am
26. März 1826 in Hirzenhain geborene Carl Kellner. Er wurde durch seine Forschungen und Erfindungen zum Begründer der optischen Industrie mit ihren Fernrohren und Mikroskopen.
In Folge der kommunalen Gebietsreform Anfang der 70er Jahre haben sich die Ortsteile Hirzenhain, Glashütten und Merkenfritz zusammengeschlossen.
Die Großgemeinde Hirzenhain hat sich im Laufe der Zeit zu einer attraktiven und modernen Wohngemeinde entwickelt.