Merkenfritz

Begrüßung am Ortseingang

Merkenfritz - das 7-Mühlen-Dorf

 

Der Ortsteil Merkenfritz war Jahrhunderte lang von einer andersartigen „Schlüsselindustrie" geprägt: den Mühlen. Noch im Spätmittelalter gehörte das Tal zum Gerichtsbezirk des untergegangenen Orts Floßbach. Wassermühlen waren aufgekommen, aber weder dort noch im benachbarten Wenings gab es ausreichend fließend Wasser. So wurde am Gederner Bach gebaut.

 

1280 wurde die neue Siedlung „Zum Erkinfredis" genannt. Um 1597 wurden schon sechs Mühlen im Weiler nachgewiesen. Im 15. und 16. Jahrhundert hat der Ort sogar eine eigene Kapelle, die dem Märtyrer Laurentius geweiht war. Merkenfritz gehört heute noch kirchlich zu Wenings. Im 30-jährigen Krieg wurden vier Mühlen zerstört.

 

Glücklicherweise sind nicht alle sieben Mühlen verschwunden. Die Henkelsmühle etwa, 1680 erbaut, fand als Gaststätte eine neue Nutzung.

Trauerhalle

Eselsbrunnen